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Die
Tiere wurden Anfang der 1960-er Jahre bekannt, als sie in den belgischen
Standard aufgenommen werden sollten. Das Vorhaben scheitete eher aus
privaten Gründen.
Der belgische Züchter hatte Jahre zuvor aus Frankreich erste Tiere
mit dem bereits bekannten Aussehen erworben. Von der Durchschlagskraft
der Rassemerkmale und hohen Leistungen in jeder Hinsicht begeistert,
sollten diese schönen Kaninchen eine belgische Rasse werden.
Anfang der 1990er Jahre wurden Mitglieder der GEH eher nebensächlich
auf
die
"Gentze Baarden" aufmerksam.
Durch Dr. Güntherschulze, Ronny de Clark und Fritz-Günther
Röhrßen kamen erste Tiere nach Deutschland, wo sie in den
Folgejahren auf mehrere ARCHE-Höfe der GEH verteilt wurden. Weitere
Importe folgten. Auch Vieh e.V. hat es in seinem Programm aufgenommen.
In Österreich und der Schweiz sind die Erhaltungszuchtverein auch
an dem Kaninchen interessiert.
Heute wird das "Bartkaninchen" von etwa 70 Züchtern in
Belgien, Deutschland, Österreich, Schweiz und Luxemburg gezüchtet.
In Belgien wird es unter dem Namen "Genter Bartkaninchen"
gezüchtet, und darum in Deutschland auch "Belgisches Bartkaninchen"
genannt.
Ab Juni 2006 ist das Bartkaninchen in Österreich zur Nachzucht
genehmigt. In Belgien und Luxemburg ist es als Rasse anerkannt.
Wir freuen uns auf jeden neuen Züchter bzw. Züchterin und
werden uns bemühen, diese auch mit einigen Zuchttieren auszurüsten.
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