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Manche Züchter
begnügen sich mit zwei Würfen von der Häsin im Jahr - und das ist in
normalen Zeiten unter be- stimmten Verhältnissen richtig -;
wer aber Fleisch erzeugen will und für seine Familie regelmäßig einen
Braten zu be- schaffen hat, der muß schon versuchen, von jeder Althäsin
drei Würfe aufziehen zu lassen.
Dafür
ist allerdings Voraussetzung, daß der Züchter schon bald nach Neujahr
mit der Zucht beginnt, und daß im Dezember und Januar zunächst mildes
Wetter herrscht. In sehr kalten Wintern liegt eine Gefahr darin, daß
die ersten Würfe im Februar während einer Frost-periode fallen und im
Freien oder in kalten Ställen eingehen.
Hat
die Häsin kein gutes Nest gemacht oder fallen Junge aus dem Nest, so
verklammen sie leicht und erfrieren. In einem verhältnismäíg milden
Winter besteht diese Gefahr kaum, und die Züchter, die früh mit der
Zucht beginnen, haben die ersten Würfe bereits im April abgesetzt und
können im Juli den zweiten Wurf absetzen und im August die dritte Zuchtperiode
beginnen.
Wir rechnen also für jede Zuchtperiode vom Deckakt bis zum Absetzen
der Jungen etwa drei Monate. Hat der Züchter Glück bei der Zucht, so
kann er von einer guten Zuchthäsin in drei Würfen etwa 15 Junge großziehen.
Traut man es sich aber für den Anfang nicht zu, drei Würfe im Jahr zu
ziehen, so versuche man in zwei Jahren fünf Würfe setzen zu lassen.
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